ÖVP und FPÖ Döbling gegen leistbaren Wohnraum!

Barbara Novak
Bild: Robert Kratzer

Die Vorsitzende der SPÖ-Döbling, GRn Barbara Novak vermutet, dass ÖVP- und FPÖ-Döbling offenbar gegen leistbaren Wohnraum stimmen wollen!

„Ein Nein zum Gemeindebau in der Leidesdorfgasse wäre ein absoluter Tiefschlag gegen die Interessen der Döblinger*innen“, meint Novak.

Die Flächenwidmung für den Gemeindebau in der Döblinger Leidesdorfgasse befindet sich in der öffentlichen Auflage. Am Gelände des alten Mistplatzes sollen 80 neue, leistbare Gemeindewohnungen gebaut werden. Die geplante Dach- und Fassadenbegrünung wird das Grätzl und die jetzige Betonwüste zusätzlich begrünen und kühlen. Der Bezirk ist nun aufgefordert, in der kommenden Bezirksvertretungssitzung nächste Woche eine Stellungnahme abzugeben. „Und es zeichnet sich ab, dass ÖVP und FPÖ gegen das Projekt stimmen wollen. Das ist empörend: Wie kann man in Zeiten wie diesen, wo die Coronavirus-Pandemie Menschen um ihre Existenz bringt, so viele in Kurzarbeit oder arbeitslos geworden sind, gegen leistbare Wohnungen in Döbling stimmen?“, kritisiert LAbg. Barbara Novak scharf.

„Ein Nein zum Gemeindebau Leidesdorfgasse wäre ein Schlag gegen die Lebensrealität so vieler Menschen in Döbling. Völlig unverständlich ist auch, dass ‚ÖVP-FPÖ-Brüderkoalition‘ von Daniel und Klemens Resch am geplanten Standort lieber eine Sporthalle bauen will. Und das obwohl aufgrund einer Initiative des Döblinger SPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreters Thomas Mader eine solche Halle bereits in der Muthgasse geplant ist. Wir spielen niemanden gegeneinander aus! Uns geht es um gesellschaftlichen Zusammenhalt und darum, dass die Menschen genügend leistbaren Wohnraum vorfinden. „Ich werde mich im Gemeinderat mit ganzer Kraft für das Projekt einsetzen und die SPÖ-Fraktion wird im Bezirk das Ihre tun. Und der ÖVP- und FPÖ-Döbling ist anzuraten, bis zur Abstimmung in sich zu gehen und sich zu fragen, auf was es in Zeiten der Coronakrise wirklich ankommt – nämlich Politik für die Menschen zu machen und nicht gegen sie!“, so Novak abschließend.